Der Rabatt, den sie bei ihrer Kfz-Versicherung erreicht haben, ist den meisten Autofahrern heilig. Statt einen Schaden zu melden, zahlen sie die Reparatur lieber aus eigener Tasche, damit sie nicht in eine schlechtere Schadensfreiheitsklasse eingestuft werden. Laut einer Umfrage der GfK-Gruppe im Auftrag der DA Direkt hat ein Drittel der Versicherungskunden diesen Weg schon einmal eingeschlagen. Dabei gibt es einen einfacheren, vermutlich auch günstigeren Weg: den Rabattschutz. Bislang ist allerdings erst die Hälfte aller Vertrag mit diesem Leistungsmerkmal versehen.
„Der Rabattschutz im Rahmen der Kfz-Versicherung kann die Hochstufung des Versicherungsbeitrags im Schadenfall verhindern, ist aber nur jedem zweiten Autofahrer in Deutschland überhaupt bekannt“, erklärt die DA Direkt in einer Pressemitteilung. Der Direktversicherer bezeichnet die Option als „gute Investition“, zumindest deutlich besser, als einen Schaden bewusst nicht zu melden. Immerhin, die meisten Kunden gehen den Weg über ihre Autoversicherung und lassen den Schaden von der Assekuranz regulieren. Dafür müssen sie später aber auch tiefer in die Tasche greifen, wenn der Rabatt zusammengestrichen wird.
Besser gestellt sind Kunden, die sich für den Rabattschutz entscheiden. „Wählt der Versicherte die zusätzliche Leistung, hat er bei uns einen Schaden frei“, so der Vorstand der DA Direkt, Norbert Wulff. Der Vorteil: Der Schadensfreiheitsrabatt bleibt erhalten. Für einen 40-jährigen Kunden mit Golf VI Plus 1.4 TSI, Schadensfreiheitsklasse 22 (30 Prozent) und einer Selbstbeteiligung von 300 Euro (Vollkaskoversicherung) bzw. 150 Euro (Teilkaskopolice) kostet der Rabattschutz der Direktversicherung 13,66 Euro. Allerdings: Wird der Anbieter gewechselt, zählt ausschließlich die SF-Klasse, die man aufgrund des Schadens bzw. mehrerer Schäden eigentlich haben müsste.

[...] nächsten Wechselsaison vielleicht schon im Rennen um die Gunst der User sein. Mit dem Artikel zum Rabattschutz will ich mal testen, inwiefern so ein KFZ Tipp schon heute etwas bringt an Besuchern. Dieser [...]