Werkstattbindung erobert Österreich

Während das Prinzip der Werkstattbindung von den deutschen Kfz-Versicherern nach und nach perfektioniert wird, befindet es sich in Österreich noch weitgehend im Aufbau. Ziel ist auch in der Alpenrepublik ein engmaschiges Netz an Partner-Werkstätten, damit sich möglichst viele Kunden für eine „feste Bindung“ entscheiden. Noch gibt es allerdings viel zu tun.

Die HDI Versicherung AG arbeitet seit April dieses Jahres mit einer Reihe von Werkstätten zusammen. Aktuell sind es 85 Betriebe in ganz Österreich. Das Unternehmen spricht von einer innovativen Idee, die sowohl den Kunden als auch der Kfz-Versicherung zugutekommt. Die Assekuranzen profitieren von der Werkstattbindung, weil sie bei den Versicherungsleistungen sparen können. Die Ausgaben waren im vergangenen Jahr um 10,1 Prozent gestiegen und lagen bei rund 56,5 Millionen Euro. Auf der anderen Seite erhalten die Versicherten dank Bindung an die Partnerwerkstatt Rabatte.

Kfz-Versicherer nutzen Webressourcen nur mäßig

Die vergangenen Wochen und Monate haben eines recht deutlich gezeigt: Bei der Suche nach einer günstigen Kfz-Versicherung nutzen Autobesitzer zunehmend das Internet. Sie informieren sich nicht nur und arbeiten mit Kfz-Versicherungsvergleichen, sondern schließen den Vertrag immer öfter auch online ab. Was heißt das nun für die Branche? Sie müsste eigentlich alles daran setzen, es potenziellen Kunden so einfach und komfortabel wie möglich zu machen. Doch leider hinken die Versicherer in Sachen Word Wide Web immer noch den aktuellen Standards hinterher.