Einträge von Andre Maßmann

Tesla arbeitet an Telematik-Kfz-Versicherung

Ideen hat Tesla-Chef Elon Musk reichlich. Einige davon liegen schon seit Jahren in der Schublade. So auch die Vision, eine eigene Kfz-Versicherung auf den Markt zu bringen; keine einfachen Policen, versteht sich, sondern eine „überwältigende“ Autoversicherung. Mit weniger würde sich der extrovertierte Macher vermutlich auch nicht zufriedengeben.

Überwältigende Autoversicherung

Über eine hauseigene Kfz-Versicherung wird bei Tesla bereits seit zwei Jahren nachgedacht. Mit „InsureMyTesla“ gibt es zwar ein Versicherungsprodukt, das unter anderem ein neues Fahrzeug bezahlt, sollte eine Reparatur unmöglich sein. Diese Policen werden jedoch über Kooperationspartner und nicht mit eigenen Ressourcen realisiert.

E-Autos sparen bei der Kfz-Versicherung

Mit der Debatte um eine mögliche CO2-Abgabe rückt die Elektromobilität wieder vermehrt in den Fokus. Denn dort, wo keine fossilen Brennstoffe zum Einsatz kommen, freut sich der Klimaschutz. Möchte man indes alle Kostenpunkte eines E-Autos abklopfen, kommt man nicht umhin, auch die Kfz-Versicherung zu berücksichtigen. Hier haben die meisten Elektroautos die Nase vorn.

Bis zu 22 Prozent Ersparnis

Der Fahrzeugtyp ist einer von vielen Preisbausteinen der Autoversicherung und fließt hauptsächlich über die Typklasse in die Kalkulation ein. Inwieweit der Antrieb dabei eine Rolle spielt, lässt sich allerdings nur bedingt pauschalieren. Das zeigt auch der groß angelegte Kfz-Versicherungsvergleich eines Verbraucherportals. Die Studie ergab, dass sich viele, aber nicht alle Elektroautos deutlich günstiger versichern lassen als Fahrzeuge mit herkömmlichem Antrieb.

Kfz-Versicherung: Postleitzahl wird zum Preistreiber

Dieselbe Stadt, das gleiche Auto und auch sonst stimmen alle Aspekte genau überein – bis auf die Postleitzahl. Vergleicht man die Beiträge für die Kfz-Versicherung unter diesen Voraussetzungen, ergeben sich Unterschiede von bis zu 20 Prozent. Oder anders ausgedrückt: Die Postleitzahl kann den Preis für die Autoversicherung mitunter spürbar in die Höhe treiben.

20 Prozent Preisdifferenz

Ein Verbraucherportal hat die Kfz-Versicherungsbeiträge für die 15 größten deutschen Städte berechnet, ausgehend von identischen Tarifmerkmalen. Das Ergebnis zeigt, wie wichtig der Wohnort bzw. die Postleitzahl für die Kalkulation ist.

Ältere zahlen mehr für ihre Kfz-Haftpflichtversicherung

Welche Bausteine der Beitragskalkulation sich wie auf die Kosten einer Kfz-Police auswirken, ist und bleibt das Geheimnis der Versicherungsbranche. Hier hat jedes Unternehmen ein eigenes „Rezept“. Dass dabei das Alter des Kunden eine deutlich größere Rolle spielt, als man bislang angenommen hat, belegen Zahlen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

Fahrer in den mittleren Lebensjahren sparen

Fahrer in den mittleren Lebensjahren gehören demnach zu den Kunden, die bei ihrer Kfz-Versicherung am meisten sparen. Warum? Weil sie rein statistisch seltener in Unfälle verwickelt sind und demnach auch geringere Kosten verursachen. Oder anders ausgedrückt: Jüngere und vor allem ältere Versicherungsnehmer zeichnen anscheinend öfter für Schäden verantwortlich. Das macht sich dann auch beim Beitrag für die Autoversicherung bemerkbar.

Die Zukunft der Kfz-Versicherung ist digital

Von der Nische in den breiten Markt: Telematik-Tarife waren bislang vor allem für jüngere Autofahrer gedacht. Ab sofort sollen, so die Pläne der Kfz-Versicherer, alle Kunden von den Angeboten profitieren. Dadurch fließen in die Beitragskalkulation für die Autoversicherung nicht nur das Fahrzeug und die Schadenfreiheitsklasse ein, sondern auch die Fahrweise.

Das Fahrverhalten auswerten

Die Telematik-Kfz-Versicherung wie sie jetzt unter anderem von der HUK-Coburg für alle Versicherten angeboten wird, basiert auf einem Sensor. Das Gerät des Marktführers – zwölf Millionen versicherte Fahrzeuge – wird wie eine Vignette von innen an die Frontscheibe geklebt. Dieser Sensor ist batteriebetrieben, hält mindestens fünf Jahre und sendet eifrig Daten an die Kfz-Versicherung.

Faire Kfz-Versicherungen

Wenn es ein Kriterium gibt, das in den vergangenen Jahren jeden Kfz-Versicherungsvergleich geprägt hat, dann der Beitrag. Oder anders ausgedrückt: Verbrauchern geht es bei der Autoversicherung vor allem um günstige Tarife. Bietet der Vertrag darüber hinaus noch ausreichend Leistung und erweist sich die Assekuranz als fair: perfekt. Doch welche Anbieter haben aus Sicht der Kunden ein „sehr gut“ für Fairness verdient?

Kunden bewerten ihre Autoversicherung

Die Frage, inwieweit die Unternehmen fair sind bzw. faire Konditionen bieten, haben jüngst die Experten von Servicevalue gestellt. Für Anbieter mit Filialservice wurden dazu 2.540 Stimmen von insgesamt 2.248 Versicherungsnehmern ausgewertet. Bei den Direktversicherern waren es 966 Einschätzungen von 782 Kunden. Jeder Teilnehmer durfte maximal zwei Anbieter benoten, sofern er in den vergangenen zwölf Monaten bei ihnen versichert war.

Freundschaftsdienst kostet mitunter den Kfz-Versicherungsschutz

Dem besten Freund oder den Nachbarn das Auto leihen: kein Problem! Oder etwa doch? Denn rein rechtlich kann ein solcher Freundschaftsdienst schnell zum Fiasko werden. Und zwar dann, wenn ein Schaden zu beklagen ist. Schlimmstenfalls streicht die Kfz-Versicherung die Leistung und man bleibt auf den Kosten sitzen. Zusatzpolicen oder Leihverträge können helfen.

Die Kfz-Versicherung informieren

Niemand geht davon aus, dass es kracht, wenn man einem Kumpel das eigene Auto überlasst. Allerdings sollte man es auch nicht darauf ankommen lassen, sich später mit der Autoversicherung streiten zu müssen. Der einfachste Weg, Problemen aus dem Weg zu gehen, ist ein simples Telefonat. Viele Kfz-Versicherungen bieten ihren Kunden einen kurzfristigen Zusatzschutz für Fremd-Fahrer an. Damit ist man dann auf der sicheren Seite.

Fahren ohne Zulassung

Für die meisten Autofahrer stellt sich die Frage vermutlich nie: Darf ich ohne Zulassung fahren? Die Antwort darauf lautet: Grundsätzlich nicht, in bestimmten Situationen schon. Anderenfalls wird die Fahrt ohne gültige Zulassung schnell zur Straftat und kann mit empfindlichen Geld- und Freiheitsstrafen geahndet werden. Dabei spielt das Thema Kfz-Versicherung eine entscheidende Rolle.

Kfz-Versicherungsschutz muss gewährleistet sein

Um mit dem Fahrzeug auf die Straße zu dürfen, braucht es neben der Plakette vom TÜV auch die Marken der Zulassungsstelle. Die Signets mit Behördenstempel garantieren, dass für das Auto Versicherungsschutz besteht und im Fall der Fälle für mögliche Schäden aufgekommen wird. Oder anders ausgedrückt: ohne Autoversicherung keine Zulassung.

Die Kfz-Versicherung wird gegoogelt

Wurde das World Wide Web anfangs vor allem nach erotischen Inhalten durchforstet, ist die Bandbreite der Suchanfragen inzwischen deutlich größer. Im Bereich Versicherungen hat die Kfz-Police dabei die Nase ganz klar vor – zumindest im vierten Quartal 2018. Von knapp 1,2 Millionen Google-Suchen rund um Absicherung und Vorsorge betrafen über 200.000 die Kfz-Versicherung.

Deutlich mehr Suchanfragen

Dass die Autoversicherung im letzten Quartal eines Jahres besonders gefragt ist, sollte niemanden verwundern. Im Oktober und November herrscht bei den Assekuranzen dank der Wechselsaison Hochbetrieb. Das macht sich dann auch bei Konzernen wie Google bemerkbar. Schließlich möchten immer mehr Autofahrer eine möglichst günstige und darüber hinaus auch gute Kfz-Versicherung. Und dazu wird seit mehreren Jahren vermehrt auf Online-Angebote zurückgegriffen – insbesondere beim Kfz-Versicherungsvergleich.

Altersdiskriminierung in der Kfz-Versicherung

Werden ältere Autofahrer durch hohe Beiträge für die Kfz-Versicherung diskriminiert? Eine Frage, auf die der Petitionsausschuss des Bundestages eine Antwort finden sollte. Dass Seniorinnen und Senioren für ihre Autoversicherung tiefer in die Tasche greifen müssen als jüngere Kunden, ist seit Jahren bekannt. Eine eindeutige Antwort auf das Problem gab es nicht, wohl aber die Forderung nach mehr Transparenz.

Beiträge transparenter gestalten

Das Ergebnis der Sitzung: eine Petition „zur Erwägung“ an das Bundesministerium der Finanzen. Darin heißt es unter anderem, dass es nicht mehr vertretbar sei, dass ältere Menschen unverhältnismäßig hohe Beiträge für die Kfz-Versicherung bezahlen sollen. Ein weiterer Punkt, den die Ausschussmitglieder kritisieren: Für Verbraucher ist es nahezu unmöglich zu erkennen, wie sich die Autoversicherungsprämie zusammensetzt. Hier sei mehr Transparenz erforderlich, um einer willkürlichen Diskriminierung vorzubeugen.