Einträge von Andre Maßmann

Die neuen Regionalklassen für die Kfz-Versicherung

Einmal im Jahr passt der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) die Regionalklassen für die Kfz-Versicherung an. Einige Autofahrer sind danach günstiger unterwegs, andere müssen deutlich tiefer in die Tasche greifen. Denn die Regionalklasse ist einer der Bausteine bei der Gebührenkalkulation. Maßgeblich ist die Unfallbilanz im jeweiligen Zulassungsbezirk.

5,1 Millionen Autofahrer profitieren

Die Regionalklassen betreffen alle Bereiche der Autoversicherung. In der Kfz-Haftpflicht unterscheidet der GDV nach zwölf Regionalklassen. In der Teilkasko sind es 16 und in der Vollkasko neun Einstufungen. Dabei werden in erster Linie die Zahl der Unfälle und die Höhe der Schäden berücksichtigt. Das heißt, der GDV schaut sehr genau darauf, wie oft und wie heftig es in den 400 Zulassungsbezirken kracht. Hinzu kommen bei der Teil- und Vollkaskoversicherung Diebstähle, Brände und Wildunfälle.

Kfz-Versicherungen für Elektroautos

Der Elektromobilität gehört die Zukunft. So lautet zumindest der Plan. Dass man davon noch weit entfernt ist, steht außer Frage. Deutlich wird das auch beim Blick auf den Kfz-Versicherungsmarkt. Von den rund 90 Assekuranzen bieten nur wenige spezielle Policen für Elektrofahrzeuge an. Dabei gibt es insbesondere beim Kaskoschutz einige Aspekte, die in der Autoversicherung berücksichtigt werden müssten.

Spezielle Pakete für E-Autos

Das Problem bei Elektroautos ist weniger die Kfz-Haftpflichtversicherung. Diesbezüglich spielt es beim Leistungskatalog keine Rolle, ob man mit einem Elektro- oder einem Verbrennungsmotor unterwegs ist. Zum Problem könnte die Vollkaskoversicherung werden – wobei sich auch daran die Geister scheiden.

Kfz-Versicherung: Fahranfänger als Zielgruppe

Dass Fahranfänger gleich eine Kfz-Versicherung abschließen, ist vermutlich die Ausnahme. In der Regel nutzen Führerscheinneulinge den Wagen von Papa oder Mama. Der erste eigene fahrbare Untersatz kommt dann etwas später. Genau auf diese Zielgruppe hat es die Branche jetzt offenbar abgesehen. Gleich zwei Unternehmen bieten Policen für Zusatzfahrer – mit Fokus auf Anfänger.

Die Familienfahrer-Police

Das Produkt der Württembergischen Versicherung nennt sich Familienfahrer-Police. Sie richtet sich in erster Linie an junge Leute. Vorteil: Der Vertrag ermöglicht es den Kunden, mit allen Autos der Familie zu fahren. Voraussetzung ist, dass zumindest für eines dieser Fahrzeuge eine Kfz-Versicherung der Württembergischen abgeschlossen wurde.

Österreich: Männer zahlen mehr für die Kfz-Versicherung

Kfz-Versicherungen nutzen viele Kriterien, um den Beitrag zu berechnen. Das fängt mit dem Alter des Kunden an, geht über das Fahrzeug und die jährliche Fahrleistung bis hin zum Stellplatz. Ein Aspekt muss dabei allerdings außen vor bleiben: das Geschlecht des Versicherungsnehmers. Nichtsdestotrotz gibt es deutliche Unterschiede zwischen Männlein und Weiblein – wie ein Kfz-Versicherungsvergleich aus Österreich beweist.

130 Euro Differenz

Auffallend ist: Österreichische Männer zahlen deutlich mehr für ihre Autoversicherung. Die Beitragsrechnung fällt im Schnitt 130 Euro höher aus als bei Frauen. Basis für diese Zahl sind knapp zwei Millionen Versicherungsvergleiche. Dabei waren es früher, bevor das Geschlecht als Bemessungskriterium verboten wurde, stets Frauen, die tiefer in die Tasche greifen mussten.

Tesla arbeitet an Telematik-Kfz-Versicherung

Ideen hat Tesla-Chef Elon Musk reichlich. Einige davon liegen schon seit Jahren in der Schublade. So auch die Vision, eine eigene Kfz-Versicherung auf den Markt zu bringen; keine einfachen Policen, versteht sich, sondern eine „überwältigende“ Autoversicherung. Mit weniger würde sich der extrovertierte Macher vermutlich auch nicht zufriedengeben.

Überwältigende Autoversicherung

Über eine hauseigene Kfz-Versicherung wird bei Tesla bereits seit zwei Jahren nachgedacht. Mit „InsureMyTesla“ gibt es zwar ein Versicherungsprodukt, das unter anderem ein neues Fahrzeug bezahlt, sollte eine Reparatur unmöglich sein. Diese Policen werden jedoch über Kooperationspartner und nicht mit eigenen Ressourcen realisiert.

E-Autos sparen bei der Kfz-Versicherung

Mit der Debatte um eine mögliche CO2-Abgabe rückt die Elektromobilität wieder vermehrt in den Fokus. Denn dort, wo keine fossilen Brennstoffe zum Einsatz kommen, freut sich der Klimaschutz. Möchte man indes alle Kostenpunkte eines E-Autos abklopfen, kommt man nicht umhin, auch die Kfz-Versicherung zu berücksichtigen. Hier haben die meisten Elektroautos die Nase vorn.

Bis zu 22 Prozent Ersparnis

Der Fahrzeugtyp ist einer von vielen Preisbausteinen der Autoversicherung und fließt hauptsächlich über die Typklasse in die Kalkulation ein. Inwieweit der Antrieb dabei eine Rolle spielt, lässt sich allerdings nur bedingt pauschalieren. Das zeigt auch der groß angelegte Kfz-Versicherungsvergleich eines Verbraucherportals. Die Studie ergab, dass sich viele, aber nicht alle Elektroautos deutlich günstiger versichern lassen als Fahrzeuge mit herkömmlichem Antrieb.

Kfz-Versicherung: Postleitzahl wird zum Preistreiber

Dieselbe Stadt, das gleiche Auto und auch sonst stimmen alle Aspekte genau überein – bis auf die Postleitzahl. Vergleicht man die Beiträge für die Kfz-Versicherung unter diesen Voraussetzungen, ergeben sich Unterschiede von bis zu 20 Prozent. Oder anders ausgedrückt: Die Postleitzahl kann den Preis für die Autoversicherung mitunter spürbar in die Höhe treiben.

20 Prozent Preisdifferenz

Ein Verbraucherportal hat die Kfz-Versicherungsbeiträge für die 15 größten deutschen Städte berechnet, ausgehend von identischen Tarifmerkmalen. Das Ergebnis zeigt, wie wichtig der Wohnort bzw. die Postleitzahl für die Kalkulation ist.

Ältere zahlen mehr für ihre Kfz-Haftpflichtversicherung

Welche Bausteine der Beitragskalkulation sich wie auf die Kosten einer Kfz-Police auswirken, ist und bleibt das Geheimnis der Versicherungsbranche. Hier hat jedes Unternehmen ein eigenes „Rezept“. Dass dabei das Alter des Kunden eine deutlich größere Rolle spielt, als man bislang angenommen hat, belegen Zahlen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

Fahrer in den mittleren Lebensjahren sparen

Fahrer in den mittleren Lebensjahren gehören demnach zu den Kunden, die bei ihrer Kfz-Versicherung am meisten sparen. Warum? Weil sie rein statistisch seltener in Unfälle verwickelt sind und demnach auch geringere Kosten verursachen. Oder anders ausgedrückt: Jüngere und vor allem ältere Versicherungsnehmer zeichnen anscheinend öfter für Schäden verantwortlich. Das macht sich dann auch beim Beitrag für die Autoversicherung bemerkbar.

Die Zukunft der Kfz-Versicherung ist digital

Von der Nische in den breiten Markt: Telematik-Tarife waren bislang vor allem für jüngere Autofahrer gedacht. Ab sofort sollen, so die Pläne der Kfz-Versicherer, alle Kunden von den Angeboten profitieren. Dadurch fließen in die Beitragskalkulation für die Autoversicherung nicht nur das Fahrzeug und die Schadenfreiheitsklasse ein, sondern auch die Fahrweise.

Das Fahrverhalten auswerten

Die Telematik-Kfz-Versicherung wie sie jetzt unter anderem von der HUK-Coburg für alle Versicherten angeboten wird, basiert auf einem Sensor. Das Gerät des Marktführers – zwölf Millionen versicherte Fahrzeuge – wird wie eine Vignette von innen an die Frontscheibe geklebt. Dieser Sensor ist batteriebetrieben, hält mindestens fünf Jahre und sendet eifrig Daten an die Kfz-Versicherung.

Faire Kfz-Versicherungen

Wenn es ein Kriterium gibt, das in den vergangenen Jahren jeden Kfz-Versicherungsvergleich geprägt hat, dann der Beitrag. Oder anders ausgedrückt: Verbrauchern geht es bei der Autoversicherung vor allem um günstige Tarife. Bietet der Vertrag darüber hinaus noch ausreichend Leistung und erweist sich die Assekuranz als fair: perfekt. Doch welche Anbieter haben aus Sicht der Kunden ein „sehr gut“ für Fairness verdient?

Kunden bewerten ihre Autoversicherung

Die Frage, inwieweit die Unternehmen fair sind bzw. faire Konditionen bieten, haben jüngst die Experten von Servicevalue gestellt. Für Anbieter mit Filialservice wurden dazu 2.540 Stimmen von insgesamt 2.248 Versicherungsnehmern ausgewertet. Bei den Direktversicherern waren es 966 Einschätzungen von 782 Kunden. Jeder Teilnehmer durfte maximal zwei Anbieter benoten, sofern er in den vergangenen zwölf Monaten bei ihnen versichert war.