Kfz Versicherung berechnen ohne persönliche Daten?

Mit zunehmender Digitalisierung nimmt auch das Interesse am Datenschutz im Internet zu. Interessenten möchten vermehrt ihre Kfz Versicherung ohne Angabe persönlicher Daten berechnen lassen. Beobachten kann man das sehr schön an Fragen in einschlägigen Auto-Foren wie Motortalk.

"Hi Leute, kennt hier jemand einen unabhängigen Versicherungsvergleicher, bei dem man am Ende der Dateneingabe nicht seine Personalien angeben muss?"

Kann man eine KFZ Versicherung per Email kündigen?

Es ist heutzutage einfach, eine KFZ Versicherung online abzuschließen. Insbesondere begünstigt durch Internet-Preisvergleiche wie Check24 und Verivox, die einem direkt nach dem Tarifvergleich auch noch die Möglichkeit zum Vertragsabschluss anbieten. Eine Online Kündigung ist hingegen oft umständlicher zu praktizieren. Ein positives Beispiel stellt die HUK24 dar. Hier kann der Kunde seine Kündigung über den geschützten Service-Bereich, per Fax oder per Email mit eingescanntem Schreiben im E-Mail-Anhang an die Versicherung übermitteln. Daneben gibt es natürlich auch noch die klassische Zustellung der Kündigung per Post. Doch Obacht, wenn Sie nur ein Deut von diesen Wegen der Datenübermittlung abweichen, kann die Kündigung schon null und nichtig sein.

Sicher ist sicher: kfz-versicherungsvergleich.co goes SSL

ssl-datensicherheitNicht nur im Straßenverkehr wird Sicherheit groß geschrieben, auch im Internet wird immer mehr auf Sicherheit und Datenschutz geachtet. Sicherheit beim Datenverkehr bedeutet in diesem Fall, dass die Datenpakete nicht einfach ungeschützt durchs weltweite Netz geschoben werden, sondern über eine verschlüsselte Verbindung laufen. Das wird vor allem dann relevant, wenn persönliche Daten des Nutzers auf die Reise gehen. Zum Beispiel im Checkout von Warenkörben oder bei der Versendung von Formularanfragen. Hier wird es bei ungeschützter Leitung heikel, weil im Prinzip jeder der Zugriff auf eine der Zwischenstationen dieser Datenpakete hat, diese auch abfangen bzw. herausfiltern könnte. Neben Server Administratoren oder Geheimdiensten könnte das auch der Kollege im Büro oder Nachbar von nebenan sein.

HUK24 stellt Zusammenarbeit mit Verivox ein

Überraschung im KFZ Versicherungsmarkt. Nach ca. einem Jahr gibt die HUK-Coburg Versicherungsgruppe ihre Kooperation mit dem Vergleichsportal Verivox teilweise auf. Die Tarife des Tochterunternehmens HUK24 (der Online Ableger der HUK-Coburg), werden ab sofort nicht mehr bei einem der größten Vergleichsportale zu finden sein. Wie das 1A Verbrauchermagazin berichtet, sollen laut einem Sprecher der Versicherung mit diesem Schritt Vertriebskosten eingespart werden. Über die HUK24 wurden seit April 2014 Kfz-Tarife der bayrischen Versicherungsgruppe im Internet nur exklusiv auf Verivox und den hauseigenen Portalen HUK und HUK24 angeboten. Die Zusammenarbeit mit dem Vergleichsportal Marktführer Check24 war schon seit längerer Zeit beendet worden.

Der Onlinevertrieb birgt viel Potenzial

So modern sich die meisten Versicherungsunternehmen auch präsentieren. Hinter der Fassade sind die Denkstrukturen oft noch altbacken. Das kann sich in Zeiten des Internets ganz schnell als Schuss ins eigene Knie erweisen. Schon vor zehn Jahren, als das Internet langsam erblühte und Dotcom in aller Munde war, müssten sich die Assekuranzen Sticheleien gefallen lassen, weil sie keine entsprechende Strategie in der Hinterhand hatten. Jetzt droht das gleiche Dilemma beim Vertrieb. Dabei bietet das Web gerade der Sparte Kfz-Versicherung Wachstumspotenziale noch und nöcher.

Kfz-Versicherer nutzen Webressourcen nur mäßig

Die vergangenen Wochen und Monate haben eines recht deutlich gezeigt: Bei der Suche nach einer günstigen Kfz-Versicherung nutzen Autobesitzer zunehmend das Internet. Sie informieren sich nicht nur und arbeiten mit Kfz-Versicherungsvergleichen, sondern schließen den Vertrag immer öfter auch online ab. Was heißt das nun für die Branche? Sie müsste eigentlich alles daran setzen, es potenziellen Kunden so einfach und komfortabel wie möglich zu machen. Doch leider hinken die Versicherer in Sachen Word Wide Web immer noch den aktuellen Standards hinterher.