Diebstahl von Wertsachen aus dem Auto heraus – was ist zu tun?

Es ist kein schöner Anblick, wenn man an das eigene geparkte Auto zurückkehrt und dabei feststellen muss, dass Kriminelle eine Scheibe eingeschlagen haben. Schließlich muss die Scheibe ersetzt werden, was Kosten verursacht. Hinzu kommt oftmals ein zusätzlicher finanzieller Schaden, schließlich wurde das Autoglas nicht grundlos eingeschlagen. Fast immer haben es die Diebe auf Wertsachen abgesehen, teilweise stehlen sie auch schlichtweg Autoradios.

Im Schadensfall kommt meist relativ schnell die Frage auf, von wem die Kosten zu tragen sind bzw. ob es die Möglichkeit gibt, den Schaden über die Kfz-Versicherung zu regulieren. Diesbezüglich ist zunächst anzumerken, dass der Versicherungsschutz eine große Rolle spielt. Wer über einen Kaskoschutz bverfügt, kann zumindest einen Teil des Schadens regulieren, nämlich das beschädigte Autoglas. Wer lediglich über eine Kfz-Haftpflichtversicherung verfügt, hat sämtliche Kosten selbst zu tragen.

Kann man eine KFZ Versicherung per Email kündigen?

Es ist heutzutage einfach, eine KFZ Versicherung online abzuschließen. Insbesondere begünstigt durch Internet-Preisvergleiche wie Check24 und Verivox, die einem direkt nach dem Tarifvergleich auch noch die Möglichkeit zum Vertragsabschluss anbieten. Eine Online Kündigung ist hingegen oft umständlicher zu praktizieren. Ein positives Beispiel stellt die HUK24 dar. Hier kann der Kunde seine Kündigung über den geschützten Service-Bereich, per Fax oder per Email mit eingescanntem Schreiben im E-Mail-Anhang an die Versicherung übermitteln. Daneben gibt es natürlich auch noch die klassische Zustellung der Kündigung per Post. Doch Obacht, wenn Sie nur ein Deut von diesen Wegen der Datenübermittlung abweichen, kann die Kündigung schon null und nichtig sein.

HWS-Syndrom nach Unfall – Vom Schleudertrauma und seinen Folgen

rbw. Der Blechschaden hielt sich in Grenzen, doch die körperlichen Beschwerden waren über Wochen und Monate spürbar. – Auch bei einer Frontalkollision mit geringer Geschwindigkeit ist ein Schleudertrauma nicht auszuschließen. Das hat der Bundesgerichtshofes in Karlsruhe in einem Urteil entschieden.

Nach Ansicht der Bundesrichter gibt es trotz eines eher kleineren und vom Sachschaden eher harmloseren Unfalls nicht auch ein „Harmlosigkeitsgrenze“ für den möglichen Personenschaden (VI ZR 274/07). In anhängigen Verfahren müssten Richter aber stets neu und von Fall zu Fall entscheiden, ob der Unfall eine Verletzung der Halswirbelsäule HWS ausgelöst haben könnte.

Mit Fluppe aufm Motorrad

Gerichtsverhandlungen an sich sind eine ernste Angelegenheit. Für Außenstehende nehmen die Ausführungen vor dem Antlitz Justitias bisweilen aber durchaus als komödiantische Züge an. Der Drei-Akter, der sich vor dem Gericht in Anklam abspielte, hätte zum Beispiel den Titel „Mit Fluppe aufm Motorrad“ verdient. In der Hauptrolle: Ein 28-Jähriger, den die Polizei ohne Führerschein, ohne Helm und ohne gültige Kfz-Versicherung auf seinem Motorrad erwischte. In den Nebenrollen: zwei Polizisten, ein Zeuge und die Richterin.