E-Autos sparen bei der Kfz-Versicherung

Mit der Debatte um eine mögliche CO2-Abgabe rückt die Elektromobilität wieder vermehrt in den Fokus. Denn dort, wo keine fossilen Brennstoffe zum Einsatz kommen, freut sich der Klimaschutz. Möchte man indes alle Kostenpunkte eines E-Autos abklopfen, kommt man nicht umhin, auch die Kfz-Versicherung zu berücksichtigen. Hier haben die meisten Elektroautos die Nase vorn.

Bis zu 22 Prozent Ersparnis

Der Fahrzeugtyp ist einer von vielen Preisbausteinen der Autoversicherung und fließt hauptsächlich über die Typklasse in die Kalkulation ein. Inwieweit der Antrieb dabei eine Rolle spielt, lässt sich allerdings nur bedingt pauschalieren. Das zeigt auch der groß angelegte Kfz-Versicherungsvergleich eines Verbraucherportals. Die Studie ergab, dass sich viele, aber nicht alle Elektroautos deutlich günstiger versichern lassen als Fahrzeuge mit herkömmlichem Antrieb.

Ganz klar in die Kategorie „günstiger“ fällt der BMW i3. Das Elektroauto der Bayerischen Motorenwerke kostet in der Autoversicherung im Schnitt 414 Euro pro Jahr. Das vergleichbare Modell 116i kommt auf einen Jahresbeitrag von 531 Euro. Die Differenz: 117 Euro oder umgerechnet 22 Prozent. Auch der Renault Zoe und der Nissan Leaf sind günstiger als das Pendant mit Verbrennungsmotor. Anders sieht es beim Smart Fortwo electric drive und dem VW e-Golf IV aus – sie sind teurer.

Kfz-Versicherungsvergleich für E-Autos

Die Daten, die über den Kfz-Versicherungsvergleich ermittelt wurden, sind eher allgemeiner Natur. Ob ein E-Auto im Unterhalt, konkret mit Blick auf die Kfz-Haftpflicht- und Kaskoversicherung, tatsächlich preiswerter ist, können nur individuelle Berechnungen klären. Denn es sind weit mehr Faktoren, die dabei eine Rolle spielen. Einige Kfz-Versicherungen belohnen Elektromobilität, andere nicht. Hinzu kommen unter anderem der Schadenfreiheitsrabatt und der Wohnort.

Nicht zu vergessen: E-Autos haben ihren Preis. Die Anschaffung ist meist teurer – selbst unter Berücksichtigung möglicher Boni vom Staat. Und man sollte die Möglichkeit haben, den Akku problemlos laden zu können. Das setzt ein möglichst engmaschiges Netz an Ladestationen voraus. Erst wenn auch an diesen Stellschrauben gedreht wird – die Fahrzeuge günstiger werden und ausreichend Ladesäulen vorhanden sind – nimmt die E-Mobilität spürbar an Fahrt auf.

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.