Fahranfänger profitieren besonders vom Kfz-Versicherungsvergleich

Lohnt sich der Aufwand denn überhaupt? Das ist eine der Fragen, die im Zusammenhang mit einem Kfz-Versicherungsvergleich immer wieder gestellt werden. Die Antwort darauf lautet seit Jahren: ja! Es sei denn, man möchte weiterhin zu viel für einen alten und mitunter sogar leistungsschwachen Vertrag bezahlen. Denn genau das passiert, wenn man seine Kfz-Versicherung über Jahr hinweg unverändert lässt.

In wenigen Minuten 1.000 Euro sparen

Wo sich die eigene Autoversicherung preislich und mit Blick auf die Leistung einordnen lässt, kann man nur mit einem Versicherungsvergleich klären. Dass sich der Aufwand in Euro und Cent bezahlt macht, beweist Jahr für Jahr die Stiftung Warentest. Berechnet werden die Tarife für mehrere Musterkunden. Sie stellen einen Querschnitt der Gesellschaft und möglicher Versicherungskunden dar.

Berücksichtigt wird beim Kfz-Versicherungsvergleich der Stiftung Warentest selbstverständlich auch ein Fahranfänger. Im konkreten Beispiel handelt es sich um einen 20-jährigen Auszubildenden mit einem acht Jahre alten Renault Clio. Gewünscht ist eine Kfz-Haftpflichtversicherung mit Teilkasko, bei einer Selbstbeteiligung von 150 Euro. Die Fahrleistung beläuft sich auf 8.000 Kilometer pro Jahr. Erreicht wurde bislang die Schadenfreiheitsklasse 2 (SF-Klasse). Im günstigsten Fall zahlt der Anfänger 678 Euro. Die teuerste Police kommt auf 1.753 Euro. Die Differenz ergibt eine mögliche Ersparnis von 1.075 Euro.

Das Sparpotenzial ausloten

Ein derart hohes Sparpotenzial haben zwar nicht alle Musterkunden. Doch auch für sie macht sich der Kfz-Versicherungsvergleich bezahlt. Der Familienvater mit Audi A4 Baujahr 2013, SF-Klasse 15, Schutzbrief und 15.000 Kilometern Fahrleistung pro Jahr zahlt laut Berechnungen der Stiftung Warentest zwischen 381 und 928 Euro. Hier beträgt die Differenz immerhin 547 Euro.

Entscheidet sich der Familienvater für einen E-Golf VII und bleiben die übrigen Vertragsmerkmale gleich, kostet die preiswerteste Kfz-Versicherung mit Teilkasko 371 Euro. Für den teuersten Tarif im Test müsste der 40-Jährige stolze 1.065 Euro berappen. Dazwischen liegen 694 Euro Sparpotenzial.

Ähnlich verhält es sich bei der Muster-Rentnerin. Die 70-Jährige fährt einen Nissan Qasqai, hat Schadenfreiheitsklasse 30 erreicht und möchte auf Werkstatt- und Internettarife verzichten. Für Haftpflicht, Vollkasko, Schutzbrief und Fahrerunfallpolice verlangt die günstigste Kfz-Versicherung 865 Euro pro Jahr. Die Assekuranz mit dem höchsten Beitrag möchte 1.721 Euro. Macht unter dem Strich bis zu 856 Euro, die man mehr im Portemonnaie hätte. Wie hoch das eigene Sparpotenzial ist, kann man ganz einfach mit einem Kfz-Versicherungsvergleich klären.

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