Kraftfahrt-Versicherung: Gewinn ist, was übrig bleibt…

Die Jahre 2014 bis 2016 sorgten für Gewinner und Verlierer

Woran immer es liegen mag, wohl an den Zulassungszahlen und am bisherigen Krfatfahrzeug-Bestand: in den Jahren 2014 und 2016 konnten die Axa und die Huk-Coburg Allgemeine ihren Marktanteil in der Kfz-Versicherung am deutlichsten erhöhen. Das meldet der „Branchenmonitor 2014-2016: Kraftfahrtversicherung“. Verlierer seien dagegen die Allianz, der HDI und die Generali.

Insgesamt seien die Kraftfahrzeug-Versicherer 2016 nach Angaben des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) in drei Folgejahren in der Gewinnzone gelandet.

Und nicht nur der Metzger weiß ja: Gewinn ist, was übrig bleibt

oder einfach: Umsatz minus Aufwand = Gewinn.

Fragt sich nur, wieviel und wie hoch im Verhältnis zum Eigenkapital…?

Insgesamt seien die Umsätze aus Beiträgen in der Kraftfahrtversicherung in den vergangenen Jahren kräftig gestiegen: bis Ende 2016 auf über 25,9 Milliarden Euro als sog. Bruttobeiträge; wohl incl. Versicherungssteuer.

Den höchsten Marktanteilszuwachs gab es nach dem Branchenmonitor für die Axa Versicherung AG und die Huk-Coburg Allgemeine Versicherung AG, die um mehr als einen halben Prozentpunkt zulegten.

Bei der Axa gab es beim Vertragsbestand ein Plus von rund 16 Prozent auf etwa fünf Millionen Verträge. Die Prämien stiegen sogar um fast 20 Prozent auf 1,38 Milliarden Euro.

Dies ist im Wesentlichen auf die Fusion der DBV Deutsche Beamtenversicherung AG auf die Axa zurückzuführen. Die DBV als Deutsche Beamtgenversicherung (Krankenversicherung Wiesbaden)  existiert seit Anfang 2016 nur noch als Zweigniederlassung des Kölner Unternehmens.

Doch auch die BGV-Versicherung AG sowie die Huk24 AG legten zu. Bei der BGV gab es vor allem durch die Fusion mit der Badischen Allgemeinen einen Beitragszuwachs von über drei Viertel und ein Vertragsplus von über die Hälfte.

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