Versicherungsvergleich: Mehrere Hundert Euro bei der Kfz sparen

Spätestens im Herbst zur Wechselsaison sollte man sich Gedanken über seine Kfz-Versicherung machen. Es ist traditionell die Zeit, in der die Branche mit neuen, teils deutlich günstigeren und mitunter auch besseren Tarifen um die Kundschaft buhlt. Im Rahmen eines solchen Kfz-Versicherungsvergleichs kann man dann auch gleich die Eckdaten des Vertrags auf mögliche Sparpotenziale abklopfen. Dazu hat die Stiftung Warentest 13 Tipps parat.

Optimal: der Kfz-Versicherungsvergleich

Die größte Ersparnis bietet nach wie vor ein Autoversicherungsvergleich. Im Schnitt rechnet man mit bis zu 850 Euro, immer abhängig davon, wo man mit seiner Police aktuell steht. Hat man bereits eine günstige Kfz-Versicherung, kann man trotzdem sparen, wenn man den einen oder anderen Vertragsbaustein anpasst.

Punkt eins auf der Liste ist die Selbstbeteiligung für den Fall der Fälle, dass die Kfz-Kaskoversicherung eingreifen muss. Hier sind bei einem Selbstbehalt von 150 Euro bis zu zehn Prozent Ersparnis möglich. Weitere fünf bis elf Prozent lassen sich sparen, indem man ganz einfach jährlich und nicht monatlich oder quartalsweise zahlt. Ähnlich hoch ist das Sparpotenzial bei der Fahrleistung. Zwischen 15.000 und 20.000 Kilometern pro Jahr liegen preislich immerhin zehn bis 15 Prozent.

Nachlass dank Werkstattbindung

Der Aspekt der Fahrleistung muss ebenso wie der des Fahrerkreises wohlüberlegt werden. Denn zu knapp zu kalkulieren, ist nicht ratsam. Noch gefährlicher ist es, bewusst falsche Angaben zu machen. In dem Fall drohen Vertragsstrafen und die Kündigung. Kann man den Fahrerkreis eingrenzen – etwa auf den Versicherungsnehmer und den Partner – steht eine um bis zu 40 Prozent günstigere Prämie zu Buche.

Bei der Werkstattbindung, die zugegebenermaßen nicht unumstritten ist, lassen sich 13 Prozent sparen. Nutzt man einen Telematik-Tarif, der das eigene Fahrverhalten auswertet, wird die Kfz-Versicherung um bis zu 30 Prozent günstiger. Ein möglicher Berufsrabatt – etwa für Beamte – bringt weitere drei bis 14 Prozent und der Garagenparkplatz rund sieben Prozent. Etwas schwieriger umzusetzen ist das Eigenheim, bei dem rund zwölf Prozent eingespart werden können. Gleiches gilt für den Kauf eines anderen Fahrzeugs, das durch eine günstigere Typklasse fünf bis 15 Prozent einsparen würde, oder eines Elektroautos, das maximal 20 Prozent Nachlass bringt.

Clever Rabatte sammeln

Darüber hinaus kann man bei einigen Tarifen mit der Bahncard sparen und auch durch den Rückkauf eines Unfallschadens. Das setzt voraus, dass man sehr genau nachrechnet, ob sich der Rückkauf rentiert. Dazu gibt es einen Grenzwertrechner unter test.de/grenzwertrechner. Generell gilt aber nach wie vor: Erst ein Kfz-Versicherungsvergleich zeigt, ob ein Tarif günstig oder vielleicht doch zu teuer ist.

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