Schritt für Schritt: die Kfz-Versicherung wechseln

Jetzt aber hurtig. Mit dem 30. November endet das Zeitfenster, um die Kfz-Versicherung auf dem regulären Weg zu wechseln. Danach bleibt nur das Sonderkündigungsrecht, falls die bisherige Autoversicherung teurer geworden ist, man einen Schaden meldet oder aber ein neues Auto kauft.  Für alle, die noch auf dem letzten Drücker Geld sparen wollen: Hier die Schritt-für-Schritt-Anleitung für den Kfz-Versicherungswechsel.

Die Unterlagen

Der wichtigste Baustein für den Wechsel des Anbieters ist ein Kfz-Versicherungsvergleich. Ohne sich vorher schlau zu machen, wie teuer die Police bei anderen Assekuranzen ist und welche Leistungen enthalten sind, stochert man im Nebel. Für einen solchen Vergleich benötigt man die aktuelle Rechnung, die Führerscheine aller, die das Auto nutzen, und die Fahrzeugpapiere. Denn beim Autoversicherungsvergleich wird unter anderem nach der Hersteller- und der Typschlüsselnummer,  dem Zulassungsdatum, der bislang erreichten Schadenfreiheitsklasse (geht aus der Rechnung hervor) und dem Datum des Führerscheinerwerbs gefragt.

Mit diesen und vielen weiteren Daten, etwa zur Fahrleistung und den gewünschten Leistungsmerkmalen, füttert man den Kfz-Versicherungsvergleich. Dann zeigt sich, ob die bestehende Police teuer oder günstig ist. Entscheidet man sich angesichts der Offerten für einen Wechsel, sollten neben dem Preis auch die Leistung und der Service berücksichtigt werden. Dann ist man auf der sicheren Seite. Dazu bietet es sich an, bei Freunden und Bekannten zu fragen, ob sie bereits Erfahrungen mit der gewünschten Versicherung haben.

Schriftlich kündigen

Die Kündigung des bestehenden Vertrages muss dann schriftlich erfolgen – immer mit Nennung der Vertragsnummer und des Kennzeichens. Ob dies auch per Fax oder E-Mail erlaubt ist, hängt vom Unternehmen ab. Teils ist es auch möglich, die Kündigung in einer Niederlassung der Versicherung abzugeben. In dem Fall sollte man sich den Empfang schriftlich bestätigen lassen.

Denn bei der Kündigung der Kfz-Versicherung kommt es nicht darauf an, wann man den Brief in den Kasten steckt oder zur Post bringt. Maßgeblich ist das Eingangsdatum. Das heißt, die Kündigung muss am 30. November bei der Versicherung auf dem Tisch liegen, damit sie wirksam ist. Das funktioniert nur, wenn das Schreiben allerspätestens am 29. November aufgegeben wird – bestenfalls per Einschreiben mit Rückschein. Noch besser wäre es, schon am 27. oder 28. November aktiv zu werden. Denn auch die Post braucht ihre Zeit.

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