Wechselbereitschaft bei der Kfz-Versicherung steigt stark an

Der Trend hat sich in den vergangenen Jahren bereits abgezeichnet und erlebte 2018 einen neuen Höhepunkt: Die Bereitschaft, die Kfz-Versicherung zugunsten eines günstigeren Tarifes zu wechseln. Das geht aus den Daten von Yougov Deutschland hervor. Das Marktforschungsinstitut veröffentlichte jüngst die ersten Ergebnisse der Studie „Wechseltätigkeit in der Kfz-Versicherung 2018“.

20 Prozent mehr Wechselwillige

Erste Anzeichen dafür, dass mehr Autofahrer nach einer günstigen Kfz-Versicherung suchen, ergaben sich während der heißen Phase des Preiskampfes. Die liegt zwar schon mehrere Jahre zurück, flaute zwischenzeitlich leicht ab und ist jetzt wieder entfacht. Doch eines hat sich nicht geändert: Der Wunsch, über einen Kfz-Versicherungsvergleich Geld zu sparen.

Aktuell sind es rund 3,4 Millionen Versicherte, die einen Wechsel planen oder bereits vollzogen haben. Das sind knapp 20 Prozent mehr als vor einem Jahr. Ähnlich hoch ist auch die Zahl derer, die generell zu einem Wechsel bereit sind. Sie liegt derzeit bei etwa 6,6 Millionen und damit um ein Zehntel höher als vor einem Jahr. Blickt man etwas weiter zurück, hat die Wechselbereitschaft seit 2013 um über 25 Prozent zugenommen. Die Gruppe der konkret wechselbereiten Kunden vergrößerte sich sogar um 50 Prozent von 2,2 auf 3,4 Millionen.

Anlass zum Wechsel: der Kfz-Versicherungsvergleich

Über die Studie wird auch geklärt, warum Verbraucher über einen Wechsel der Kfz-Versicherung nachdenken bzw. wer den Anstoß dazu gibt. Platz eins nimmt hier ganz klar der Online-Kfz-Versicherungsvergleich ein. Das tritt auf rund 25 Prozent aller Versicherten zu. Jeder Fünfte hat von sich aus mit einem Wechsel geliebäugelt und jeder Achte nach einem Gespräch mit Verwandten und Bekannten die Wechselbereitschaft überdacht.

Der Grund für den Wechsel ist dann nach wie vor – und das schon seit Jahren – der Preis. Es sind vornehmlich finanzielle Motive, die einen Kfz-Versicherungswechsel interessant machen. Zwei Drittel der Verbraucher wollen schlichtweg Geld sparen. Die Schadenabwicklung (vier Prozent) und der Service (sechs Prozent) spielen diesbezüglich eine eher untergeordnete Rolle.

Besonders treu sind übrigens Kunden von Außendienstversicherern. Hier hat jeder zweite Kunde den Vertrag in den vergangenen fünf Jahren nicht geändert. Verbraucher, die ihre Police bei einem Direktversicherer abgeschlossen haben, wechselten die Autoversicherung im gleichen Zeitraum drei- oder sogar mehrmals.

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