Wechselsaison beschert Branchenprimus neue Kunden

Die spannendste Zeit für die Kfz-Versicherung ist die Wechselsaison. Sie beginnt im September und Oktober, reicht bis Ende November und zieht sich durch das Echo aus Sonderkündigungen meist bis Anfang des Jahres. So auch 2018/2019. Innerhalb dieses kurzen Zeitfensters müssen Versicherer Kunden von sich zu überzeugen. Am besten gelungen ist das wieder einmal der HUK-Coburg – dem nach wie vor unangefochtenen Branchenprimus.

12 Millionen versicherte Fahrzeuge

Erfolg und Misserfolg lassen sich bei der Kfz-Versicherung an der Zahl der versicherten Fahrzeuge festmachen. Die HUK-Coburg hat jetzt, nach Ende der Wechselsaison, laut Vorstandssprecher Klaus-Jürgen Heitmann rund zwölf Millionen Fahrzeuge im Bestand. Das entspricht einem Zuwachs von knapp 300.000 Policen oder einem Plus von 2,5 Prozent. Mit diesem Wert liegt das Unternehmen deutlich über dem Markt-Durchschnitt.

Weitere 100.000 Verträge aus der sogenannten Abwerberunde kommen noch hinzu. Sie runden die Bilanz für 2019 auf. Die Abwerberunde umfasst jene Policen, die um den Stichtag, den 30. November, unterzeichnet werden. Dann locken die größten Nachlässe und sorgen für eine noch regere Wechseltätigkeit. Die Verträge laufen in der Regel erst ab dem 1. Januar – und zählen somit zum Jahr 2019.

Allianz ist auf dem Vormarsch

Doch auch bei der Allianz dürfte sich im vergangenen Jahr einiges getan haben. Das Unternehmen hat seine Angebote rund um die Kfz-Versicherung komplett überarbeitet. Zudem ist die Allianz neuer Kooperationspartner des ADAC und löste damit die Zurich ab. Alleine daraus dürften viele Neukunden resultieren. Hinzu kommt, dass die Allianz – anders als die HUK-Coburg – im Kfz-Versicherungsvergleich von Verivox vertreten ist.

Den Umstand, dass nach wie vor um Marktanteile gekämpft wird, bekommen vor allem die Kunden zu spüren – ausnahmsweise mal in positiver Art und Weise. So hat die HUK-Coburg zum Beispiel ihre Prämien extra angepasst. Die Kalkulation sei „wettbewerbsorientiert“ erfolgt. „Unsere Reaktion wirkt“, freut sich der Vorstand. So bleiben die Prämien trotz steigender Kosten stabil.

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