Wenn dem Biker sein Moped stehen bleibt

Eigentlich ist an alles gedacht; selbst die Navi-Beschreibung hat man ein drittes mal durchgelesen. Und doch ist trotz guter Vorbereitung nicht auszuschließen, dass das Motorrad auf der Urlaubsfahrt schlapp macht. Und da spielt es keine Rolle, ob Easy Rider on the road again oder Lonely Heart auf der Goldwing. Eine Grundausstattung an Werkzeug gilt dem Biker deshalb als unentbehrlich: Schraubenschlüssel, Klebeband, Reifendichtmittel, Glühbirnen und Ersatz für Brems- und Kupplungshebel benötigen recht wenig Platz. Denn es geht manchmal drum, bei einer Panne die Weiterfahrt bis zur nächsten Werkstatt zu sichern.

Nicht zu vergessen, die Warnweste, die mit aufs „Moped“ gehört und auch in einigen Ländern Europas Pflicht ist. Denn schließlich wäre auch im Pannenfall auf der Autobahn eine solche Weste zu tragen. Eine Vorschrift, die nicht nur für Autofahrer gilt, sondern für alle Kraftfahrer auf der Autobahn. Für Biker, auch wenn einzelne kein Platz mehr für ein Tatoo haben, aber in der Satteltasche noch ein paar hundert Kubik in der Satteltasche frei schaufeln können, macht die Mitnahme von wichtigen Ersatzteilen Sinn: Fußraste, Rückspiegel und Blinker.

Diese Teile sind auch bei kleinen Stürzen oder Karambolagen die fahr-wichtigen Anbauten, die beim Umkippen der Maschine oder bei kleinen Unfällen schnell beschädigt sind. Und wer’s nicht selbst braucht, kann mit einem Erste-Hilfe-Paket für andere zum Helfer in der akuten Not werden.

In Österreich gehört eine Motorrad-Verbandtasche zur Pflichtausrüstung aller Biker. Auch eine Warnhaube darf nicht fehlen; die nun wird im Gefahrenfall über den Helm gezogen und dient als Signal wie ein Warndreieck.

Mit dieser, wenn auch ungewollten Verkleidung können Motorradfahrer den nachfolgenden Verkehr warnen und für den nötigen Abstand zu einer Unfallstelle sorgen. Warnhauben gehören eigentlich zum Sortiment des Fachhandels und sind für 7,50 Euro bis zehn Euro zu haben.

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